die andere Musik

   
 
Zürich, 26. November 2008

Neue Werke des zweiten Halbjahres 2008 von BOHREN & DER CLUB OF GORE, VINICIO CAPOSSELA, CORIN CURSCHELLAS, MARIANNE FAITHFULL, INARA GEORGE w/VAN DYKE PARKS, HEIDI HAPPY, SOPHIE HUNGER, BEN JEGER & CIRCUS MONTI, LONELY DRIFTER KAREN, JUN MIYAKE, ARTHUR RUSSELL, SEIN und HECTOR ZAZOU bestellbar per Mail oder www.recrec-shop.ch

Prolog: "Healing Music" von ausuferndem Charakter gab es kürzlich von der sagenhaften JOAN AS POLICE WOMAN zu hören, mit zwei neuen Leuten an Bass und Schlagzeug verblüffte sie das Publikum mit ihrer ganzen Spannweite von filigranen Soulballaden über unwiderstehlichen Minimal Funk bis zu aufbrausenden Explosionen wie die unerhörte Coverversion von "Fire" (JIMI HENDRIX). So etwas haben wir weder von CAT POWER noch von STINA NORDENSTAM gehört, (zwei andere Expertinnen von kaum mehr wieder erkennbaren Klassiker-Remakes). War ihr zweites Album "To Survive" durch die Verarbeitung des Krebstodes ihrer Mutter etwas allzu introvertiert und trauergeprägt, wird ihr kommendes drittes Album vermutlich ganz gross...

BOHREN & DER CLUB OF GORE "Dolores" (32.-). Death Ambient? MIKE PATTON ist grosser Fan der deutschen Gruppe und veröffentlicht ihre Alben als Lizenz auf seinem US-Label Ipecac. Glasklare Keyboard-Klänge im Zeitlupentempo, im Ansatz klingt das nicht unähnlich wie die Zusammenarbeit von BRIAN ENO mit HAROLD BUDD auf "Pearl" 1984, aber hier gibt es starke Akzente von Bass/Schlagzeug, sowie coole Saxpassagen, die eine magische Ausstrahlung hervorrufen. Der beste Sound, um bei Schlaflosigkeit in den Sternenhimmel zu kucken oder andere unkitschige Momente des Lebens, die ausgekostet werden wollen... Lounge Jazz?

VINICIO CAPOSSELA "Da Solo" (32.-). Seit "Ovunque Proteggi" (2006) ein paar Gänge hinuntergeschaltet hat das "Enfant Terrible" unter den italienischen Cantautori, und es bekommt ihm gut! Natürlich wieder opulent für Warner Bros. aufgedeckt. Im Süden füllt CAPOSSELA das dortige "Hallenstadion", bei uns schafft er es nicht mal auf Festivals, in Deutschland sowieso praktisch unbekannt! Wunderbares "Balladen"-Album, das reichhaltige Instrumentarium souverän auskostend, mit verblüffendem Bezug zur Epoche der Stummfilmzeit. Mit namhaften Gästen wie CALEXICO und PASCAL COMELADE, aber auch New Yorker-Cracks wie MARC RIBOT, FRANK LONDON, ANTHONY COLEMAN, MATT DARRIAU...

CORIN CURSCHELLAS "Grischunt/Voices Of Rumantsch" (32.-). MARC RIBOT leiht seine Gitarrenkünste diesen Herbst nicht nur neuen Alben von MARIANNE FAITHFULL und VINICIO CAPOSSELA, auch die in Zürich lebende Rätoromanin CORIN CURSCHELLAS hat den beliebten Studiomusiker engagiert, notabene nicht ihre erste Kollaboration. Produziert vom in den 80er Jahren nach New York ausgewanderten Schweizer Keyboarder PETER SCHERER, 1975-77 bei der Symphonic Rockband ISLAND, ihr 2005er Release "Pyrrho" 2CD mit Aufnahmen von 1976 ist hier noch an Lager. "Grischunt" ist eine berührende, ausgereifte Begegnung mit der Poesie des Bündnerdialekts, vertonte Gedichte von Leo Tuor, Linard Bardill, Benedetto Vigne u.a. Die Stimmung ist sphärisch und hymnisch getragen, unbeugsam und seines Wertes sicher, bei den zärtlichen Balladen wie bei den schwerblütigen Krachern. Das schönste Detail am Rande: mitten in der Aufnahmesession in Brooklyn/New York musste CURSCHELLAS ihren Drummer feuern, ohne zu wissen wer an seine Stelle treten könnte. Die Verblüffung war gross, als der Original-JEFF BUCKLEY-Drummer MATT JOHNSOHN (von "Grace", 1994) diese Rolle bei allen 10 Tracks souverän übernahm. Wenig später las die Sängerin ihren Namen im Booklet von COMEBUCKLEY, weil sie 1991 bei "Forest" von DAVID BYRNE beteiligt war, dem letzten Album bei dem TIM BUCKLEY-Cellist JESSE EHRLICH auftauchte. Auf wundersame Weise schloss sich ein weiterer Kreis in der "Never Ending Buckley-Saga".

MARIANNE FAITHFULL "Easy Come Easy Go" (32.- /2CD + DVD 42.-). "Before The Poison" (2004) hatte MARIANNE FAITHFULL wieder zurück auf den Plan gebracht und einem jüngeren Publikum zurück ins Bewusstsein gerufen, nun kommt die zweite HAL WILLNER-Produktion nach dem wunderbar "depressiven" Album "Strange Weather" (1987), bei welchem die Sängerin ihre jahrelange Heroinsucht verarbeitete. "Its better to get old before I die" hielt der Tages Anzeiger zum neuen Album richtig fest. Die Liste der beteiligten Musiker/innen ist grandios und endlos lang: MARC RIBOT, STEVEN BERNSTEIN, JANE SCARPANTONI (ex-King Missile, ex-Loung Lizards), CAT POWER, SEAN LENNON, ROB BURGER (ex-Tin Hat Trio), GREG COHEN, JIM WHITE, NICK CAVE, RUFUS WAINWRIGHT, KEITH RICHARDS etc. Unklar ist, warum überhaupt eine Einzel-CD veröffentlicht wurde, denn da verpasst man acht weitere Tracks auf CD 2 feat. BARRY REYNOLDS, WARREN ELLIS (ex-Dirty Three), ANTONY, JARVIS COCKER etc. - Coverversionen von TRAFFIC, BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB, SMITHS und JUDEE SILL - sowie eine liebevolle DVD-Dokumentation mit Interviews zur Entstehung des Projekts.

INARA GEORGE "An Invitation" (32.-)with VAN DYKE PARKS. Dieses Album verrät ein ähnliches Konzept wie das grossartige zweite Album von JOANNA NEWSOM "Ys" (2006) mit denselben Streicherparts-Künsten von VAN DYKE PARKS. Die Tochter von LITTLE FEAT-Sänger LOWELL GEORGE steht für musikalische Weiterentwicklung. Gerade erst verblüffte sie uns im Sommer 2007 mit dem modernen Pop ihres Duo-Projekts THE BIRD & THE BEE, welche fast wie eine Verwandlung von SLAPP HAPPY klang - so gehen auf "Invitation" fast 30 Musiker/innen ans Werk, die Visionen von Frau George umzusetzen. Beachtlich für ein Independent-Label wie "Everloving" (Los Angeles), welches ansonsten Artisten wie Cornelius, Herman Dune oder Joseph Arthur vertritt.

HEIDI HAPPY "Flowers, Birds & Home" (32.-). Kammermusikalische Pop-Arrangements sind selten in der Schweizer Musiklandschaft, also Einbezug von Streichern, Bläsern & Perkussionisten. HEIDI HAPPY (= Priska Zemp aus Luzern) entführt uns mit "exotischem Instrumentarium" wie Glockenspiel, Vibraphon & Flöten halbwegs in eine charmante und anrührende Märchenwelt, irgendwann jedoch ermüdet die Konzentration und die Stimmung kippt in einen manirierten Kinderzirkus, inbesondere im Vergleich mit dem weiter unten besprochenen Debut von LONELY DRIFTER KAREN...

SOPHIE HUNGER "Monday's Ghost" (32.- / CD + DVD 35.-). Die Zürcher Sängerin SOPHIE HUNGER alias EMILIE WELTI ist ein Phänomen, ihr kometenhafter Aufstieg scheint ohne vergleichbares Beispiel. Wenn auch ihre Kratzbürstigkeit gegenüber der Vereinnahmung der Medien nicht immer überzeugt (vielleicht sollte sie auf Interviews am Mikrofon ganz verzichten, nur noch schriftliche Interviews zum Gegenlesen akzeptieren), ihre Musikalität ist profund. Niemand hat auf eine junge Sängerin gewartet, um auf den Strassen von Paris "Ne Me Quitte Pas" darzubieten, aber Sophie hat sie alle überzeugt und die YOUNG GODS gehören zu ihren grössten Fans. Auch ist es ziemlich verblüffend, an ihrem letzten Zürcher Konzert in der ausverkauften Gessnerallee das Publikum mucksmäuschenstill vorzufinden, und es blieb speziell eine gewagte Neufassung des "Guggisberglied" in Erinnerung, welches im Stück "Rise & Fall" auftaucht. Die DVD gehört dazu, unbedingt sehenswert, zehn ungezwungen inszenierte Songs mit verschiedenem Ambiente, so im Zürcher Stadthaus oder um 5 Uhr morgens auf dem Zürichsee. Diese Bilder wirken wie ein fernes Echo auf Namensvetterin EVA WELTI-HUG, die 1918 auf demselben Gewässer vom späteren Schriftsteller KURT GUGGENHEIM als seine grosse platonische Jugendliebe fotografiert und in seinem späteren Werk mehrfach verarbeitet wurde (z.B. in "Die frühen Jahre" 1962).

BEN JEGER & BARBARA GASSER "Gare-Regard" (32.-) & BEN JEGER "Circus Monti/Original Soundtrack" (32.-). Wenn auch beide Covers für verkaufsstrategische Begriffe "keine Augenweide" darstellen und somit im Schaufenster kaum Wirkung entfalten: BEN JEGER gehört zu den souveränsten Tastenkünstler der Schweiz, sein Einfallsreichtum ist kaum zu überbieten. So auch die raffinierte Duo-Scheibe "Gare-Regard" mit BARBARA GASSER (Cello). BEN JEGER ist ein Meister der Glasharfe, liebt NINO ROTA über alles – und hat neuerdings das Cembalo entdeckt! Er adaptiert alte Schweizer Melodien oder beschwört die Atmosphäre des mediterranen Europa. Umwerfend die Entstehungsgeschichte zu "Föhn": weil er zum Glasharfenspielen die Finger befeuchten muss, weichen die Hände auf, die er deshalb vor dem Klavierspielen auf der Bühne föhnen muss... Auch der Klassiker "Canto Del Pilon" wird nochmals eingespielt (bekannt vom Ralph-Sampler "Potatoes" 1987), sowie eine "Voodoo Child"-Adaption von Hendrix. / BEN JEGER hat zudem die gesamte Musik zur aktuellen ZIRKUS MONTI 2008-Tour komponiert und spielt gar nicht selber mit. Aber das Orchester aus Polen unter der Leitung von PIOTR GUNIA holt für uns die Kohlen aus dem Feuer. Da geht virtuos & rasant die Post ab. Langweweile ist in diesem Land ein Fremdwort. Chapeau Ben!

LONELY DRIFTER KAREN "Grass Is Singing" (32.-). Eine grosse Entdeckung für 2008, typisch für die häufige Treffsicherheit des belgischen Labels CRAMMED DISCS. Bei der in Barcelona lebenden Österreicherin Tanja Frinta, die sich hinter LONELY DRIFTER KAREN verbirgt, zeigen Kindheitsbesuche von Musicals und Varietétheatern in Wien eine lang anhaltende Wirkung. Diese 13 Songs sind gleichermassen variationenreich wie bezaubernd, triefend von grosser Musikalität und süffisantem Humor! Aufgenommen in Barcelona & Mallorca (Spain), Verona (Italy) und Vienna (Austria). Es klingt musikalisch so berauschend, als hätte VAN DYKE PARKS hier unerkannte Regie geführt. Delikat und bereichernd wie bei FAY LOVSKY, SUZANNE VEGA, LHASA, GABRIELLA FERRI, MARKUS SCHÖNHOLZER oder PETER BLEGVAD...

JUN MIYAKE "Stolen From Strangers" (32.-). Ein weiteres Meisterwerk des brillianten Japaners, Produzent HAL WILLNER und Tänzerin PINA BAUSCH gehören zu seinen Fans, seine phantastische Musik ist gemacht für Cinéasten und klingt wie imaginäre Soundtracks von LUIS BUNUEL oder PEDRO ALMADOVAR. Nach drei Alben von 2001-03 bei "Tropical Music" (hier rund 130x verkauft!) hat MIYAKE beim Münchner Label "Yellowbird" (Unterlabel von Enja) eine neue Heimat gefunden. Begleitet von Namen, die einem geradezu auf der Zunge zergehen, liefert der Maestro wieder erstklassige Massarbeit ab. ARTO LINDSAY, DHAFER YOUSSEF, VINICIUS CANTUARIA, ARTHUR H., PETER SCHERER, LISA PAPINEAU u.a. Besonders schön auch der Einsatz des BULGARIAN SYMPHONY ORCHESTRA plus VOICES OF BULGARIA CHOIR. Köstliche Randnotiz: beim grössten Schweizer CD-Versandhandel werden die ersten drei Alben unter dem Phantasienamen MIYAKE JUNIOR angeboten ;-)

ARTHUR RUSSELL "Love Is Overtaking Me" (32.-) & "Wild Combination" (DVD, 32.-). Die Wieder-Entdeckung dieses charismatischen Musikers aus New York zieht weitere Kreise. Seine Vielseitigkeit erinnert an ein schillerndes Chamäleon und ist in der populären Musik einzig mit dem Phänomen TIM BUCKLEY vergleichbar. Gerade weil jedes Album von ARTHUR RUSSELL (1952-92) anders klingt, ist seine Musik so schwer fassbar. Geradezu prädestiniert für einen Dokumentarfilm also, und Autor MATT WOLF enttäuscht uns in keiner Weise. Mit "Love Is Overtaking Me" gibt es erstmals ein Album mit Stücken aus dem Singer/Songwriter-Genre, und Arthur Russell ist auf dem Cover mit einem Cowboyhut richtig ins Bild gerückt, als wäre es erst wenige Tage alt. Die Aufnahmen gehen weit zurück, mit zahlreichen Songs aus den 70ern, u.a. mit Bassist ERNIE BROOKS von den MODERN LOVERS (Jonathan Richman). "Close My Eyes" (74) belebt im Film auch eine lange Kamerafahrt durch die nordamerikanische Landschaft. Die Begleitung der Lesungen von ALLEN GINSBERG durch ARTHUR RUSSELL auf dem Cello sind ein bewegendes Ereignis. Interviews mit Musikern wie DAVID TOOP, PETER ZUMMO, PHILIP GLASS oder JENS LEKMAN erhellen das Bild. Die Begnung mit seinem Lebenspartner TOM LEE geht zu Herzen, so liebevoll geht er mit dem Nachlass seines Freundes um (der sich offenbar bei einem überhaupt nicht auf der Tagesordnung stehenden Seitensprung mit Aids ansteckte). Noch einen drauf setzt die Begegnung mit CHUCK & EMILY RUSSELL, die völlig unneurotischen Eltern des Musikers. "Inspring" (New York Times). Original NTSC-Version ohne Untertitel, 71 Min. plus 65 Min. Bonusmaterial, inkl. 25 Min. "Archival Arthur Russell Performance Footage". Weltklasse!

SEIN "Die Rechnung bitte" (32.-). ALBERT KUHN schreibt: "Es ist kein Jahr her, da ist Sängerin Musu Meyer einer Lungenentzündung anheimgefallen, und die Musik war fast aus. Da entschied sich die Band, nichts abzuwarten, sondern einfach weiterzuarbeiten an den Songs. Dies hat wohl bis hinter die Plastikvorhänge der Intensivstation gewirkt. Als die Sängerin aus dem Jenseits wieder auftauchte, war ihre erste Frage: «Scheisse, wir haben hoffentlich keine Konzerte absagen müssen?» Auch im Spitalhemd eine Lippe kesser als der Rest." RAPHAEL ZEHNDER schreibt: "«Die Rechnung bitte» ist eine betörende CD. Es ist bereits der siebte Tonträger dieser Gruppe. Ihre Musik dürfte jetzt, nach Jahren im wohligen Dunkel am Rande des Konzertbetriebs, eine breitere Öffentlichkeit erreichen. Erklären lässt sich dies simpel: Solche Musik macht sonst hierzulande niemand, und Sein sind, um es in der Früchte-und-Gemüse-Terminologie zu sagen, jetzt vollreif. In wunderbaren akustischen Arrangements - Akkordeon, Mandoline, Geige, Kontrabass, Querflöte, Klavier - erschaffen Sein eine Welt, die es längst nicht mehr gibt - und vielleicht nie gab: Zwischen Alfred Döblins «Berlin Alexanderplatz» und Freddy Quinns «Junge, komm bald wieder» können einem unzählige Bilder einfallen. Kitsch ist es nicht, melodramatisch schon."

HECTOR ZAZOU "In The House Of Mirrors" (32.-). Ein schwerer Verlust für die internationale REC REC-Szene ist der Tod des französischen Musikers HECTOR ZAZOU (1948-2008) mit algerischen Wurzeln, der am 8. September 2008 verstarb. 1999 hat er ein Album der welschen Sängerin LAURENCE REVEY produziert, vor wenigen Jahren wurde ZAZOU in der Ostschweiz auch für die Produktion des PEENI WAALI-Albums "Sha" angefragt, doch mit einem netten Kompliment an Victor de Bros zog sich ZAZOU wieder aus der Debatte. Mit seinem damaligen Partner JOSEPH RACAILLE kreierte ZAZOU unter dem Kürzel ZNR 1976 und 1978 zwei wunderbar skurrile Alben, sozusagen mit Samtpfoten auf den Spuren von ERIK SATIE. Vermutlich einen der letzten Auftritte gab das Duo im April 1980 an einem grenzüberschreitenden Festival in Reims/France, welches damals von einer kleinen Schweizer Delegation besucht wurde, mit sehr erfreulichen Folgen für die hiesige Musiklandschaft. ZAZOU hat epochale Werke geschaffen wie 1992 "Sahara Blue" (mit Gästen wie John Cale, Gerard Depardieu, Bill Laswell, Sakamoto, Lisa Gerrard, Keith Leblanc) oder 1994 das inzwischen vergriffene Werk "Songs From The Cold Seas" (mit Siouxsie, Värttina, Björk, Marc Ribot, Suzanne Vega), wie nebenbei begründete er 1983 mit "Noir Et Blanc" auch die folgenreiche Afro/Elektro-Fusion. Sein letztes Werk "In The House Of Mirrors" gehört in seine meditative Abteilung, offeriert "a fresh take on classical asian music" und ist wunderschön. Feat. SWARA, DIEGO AMADOR, NILS PETTER MOLVAER, MILIND RAYKAR, RONU MAYOMDAR u.a.

Epilog: Der DRS-3-Musikredaktor URS MUSFELD ist der Preisträger des diesjährigen Prix Radiomagazin, der am 24. November 2008 im Zürcher Moods verliehen wurde. Der Basler wird damit für seine kompetente und attraktive Berichterstattung über das aktuelle Pop-Geschehen geehrt. Musfeld, Redaktor der DRS-3-Musiksendung "Sounds!", habe mehrere Generationen von Schweizer Pop-Fans musikalisch geprägt und sozialisiert, würdigte Laudator Christian Gasser, ehemaliger Redaktor und Moderator von "Sounds!", den Preisträger bei der Preisverleihung am Montagabend im Zürcher Moods.

Der REC REC Shop gratuliert dem "Schweizer JOHN PEEL" ganz herzlich und dankt für das Kompliment. URS MUSFELD wünschte sich nämlich zur Begleitung der Feier einen Auftritt von COMEBUCKLEY, die er bereits 1987 im SOUNDS unterstützte....

Ich melde mich nochmals im alten Jahr 2008, mit bestem Gruss, Veit